Kooperation Don Bosco Sachsen und Don Bosco Ensdorf: Ein inklusiver Kräuter- und Naschgarten entsteht
Im gesamten Bundesgebiet hat Don Bosco rund 30 Standorte, die sich regelmäßig untereinander unterstützen. Eine ganz besondere Verbindung besteht zwischen der Jugendbildungsstätte Don Bosco Ensdorf und Don Bosco Sachsen. Zum wiederholten Mal bekommt Ensdorf Unterstützung aus dem sächsischen Hartmannsdorf, denn dort gibt es einen starken Ausbildungsbereich Gartenbau.
Die Ausbildungsleiter Sebastian Müller und Steven Schubert entwickelten gemeinsam mit der Umweltstation am Kloster Ensdorf einen Plan zur Umgestaltung eines Teils des Klostergartens. Für inklusive Veranstaltungen sollte ein barrierefreier Kräuter- und Naschgarten angelegt werden mit Hochbeeten, Feuerstelle und Nestschaukel. Lange im Voraus wurde geplant, Material besorgt und so kamen die Hartmannsdorfer mit sechs Auszubildenden – Jens Nolden, Samuel Rübenach, Dennis Behrens, Leon Baumann, Florian Junker und Willy Bönisch - als Verstärkung und mit schwerem Gerät und Werkzeugen für fünf Tage nach Ensdorf. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Leiterinnen der Umweltstation sowie der Hausmeister vom Kloster Ensdorf bedankten sich für die tolle Arbeit und Unterstützung und freuten sich über das unglaublich tolle Ergebnis.
Dass so ein kollegialer Austausch für alle Involvierten eine Win-Win-Situation ist, macht Ausbilder Steven Schubert deutlich: „So ein Einsatz ist für unsere Auszubildenden eine besondere Aufgabe. Denn die Reise besteht nicht nur aus Arbeit. Man lernt andere Menschen kennen, die Gastfreundschaft der Ensdorfer Kolleg*innen ist immer riesengroß und wir verbringen mit unseren Jugendlichen gemeinsam den Feierabend. So besuchten wir dieses Mal den Freizeitpark am Monte Kaolino.“
Text: Gaby Vetter-Löffert
Fotos: Don Bosco Sachsen
