Inklusiver Naturerlebnistag im Kloster Ensdorf begeistert rund 60 Teilnehmende

Veröffentlicht am: 6. August 2026

Natur erleben, gemeinsam aktiv sein und miteinander ins Gespräch kommen – darum ging es am 27. Juli 2026 beim inklusiven Naturerlebnistag im Kloster Ensdorf. Bereits zum vierten Mal organisierten die Umweltstation Don Bosco Ensdorf, die LBV-Umweltstation Regenstauf, die Umweltstation Freilandmuseum Oberpfalz, die LBV Kreisgruppe Schwandorf und die Beauftragte f. d. Belange von Menschen mit Behinderung im Städtedreieck gemeinsam diesen besonderen Aktionstag.

Rund 60 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren mit und ohne Behinderung nahmen an der Veranstaltung teil. Mit dabei waren die Naabwerkstätten Schwandorf, die Jurawerkstätten Amberg, das Seniorenmosaik Ensdorf sowie die Offene Ganztagsschule Ensdorf. Die älteste Teilnehmerin war 90 Jahre alt – ein schönes Beispiel dafür, dass gemeinsames Naturerleben keine Altersgrenzen kennt.

Kreative Mitmachstationen für Groß und Klein

An insgesamt sechs Mitmachstationen wurde gemeinsam gestaltet, gekocht und entdeckt. Aus Naturmaterialien entstanden kreative Kunstwerke, Wildkräuter wurden zu einer erfrischenden Kräuterlimonade verarbeitet und aus frischen Zutaten gemeinsam eine Kartoffelsuppe gekocht. Außerdem konnten die Teilnehmenden beim Hör-Memory ihre Sinne testen oder ihr eigenes Kräutersalz herstellen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht das Ergebnis, sondern das gemeinsame Erleben.

Gemeinschaft wächst durch Begegnung

Ein besonderes Anliegen des Naturerlebnistags ist es, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Deshalb wurden die Gruppen bewusst gemischt, sodass Teilnehmende verschiedener Einrichtungen gemeinsam die Stationen besuchten. Schnell entwickelten sich Gespräche, gegenseitige Unterstützung und viele schöne Begegnungen. Erste Berührungsängste wurden abgebaut und es zeigte sich einmal mehr, wie selbstverständlich Inklusion gelingen kann, wenn Menschen gemeinsam aktiv werden.

Auch Bürgermeister Hans Ram der Gemeinde Ensdorf sowie der stellvertretende Landrat Stefan Braun überzeugten sich vor Ort von dem gelungenen Projekt und nutzten die Gelegenheit, mit den Teilnehmenden und Organisatoren ins Gespräch zu kommen.

Der gemeinsame Imbiss zum Abschluss rundete den erlebnisreichen Tag ab. Die Begeisterung der Teilnehmenden und Betreuungskräfte zeigte deutlich: Der inklusive Naturerlebnistag war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und wird allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Text und Fotos: Anita Pedall