Besonderes Mitarbeiterevent in Ensdorf: Gemeinsam Geschichte erleben
Am Sonntag, 14. Juni, trafen sich 17 Mitarbeitende von Don Bosco sowie ein Salesianer-Pater an der Klosterpforte zu einem besonderen gemeinsamen Nachmittag. Auf dem Programm stand eine Führung durch das Kloster Ensdorf mit Hans Weiß, der die Teilnehmenden auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Hauses mitnahm. Begleitet wurde er von seiner Frau Birgit Weiß von der Stifterorganisation, die mit ergänzenden Beiträgen interessante Einblicke vermittelte.
Die Neugier war groß, mehr über die Geschichte des Klosters und damit auch über den eigenen Arbeitsplatz zu erfahren. Der Rundgang begann im Psallierchor, wo die Gruppe in die Entstehungsgeschichte des Klosters eingeführt wurde. Anschaulich schilderte Hans Weiß die Zeit der Benediktiner am Ort und spannte den Bogen bis zur Übernahme durch die Salesianer Don Boscos im Jahr 1920. Auch die darauffolgenden Jahrzehnte und die Entwicklung des Standorts wurden auf lebendige und kurzweilige Weise dargestellt.
Besonders bereichernd waren die zahlreichen Anekdoten aus dem Kloster- und Schulleben, die den historischen Fakten eine persönliche Note verliehen. So verging die Zeit wie im Flug. Ein kurzer Spaziergang führte anschließend zur Mariengrotte, wobei auch das weitläufige Außengelände und die kunstvollen Schmiedearbeiten eines bereits verstorbenen Mitbruders der Salesianer Don Boscos näher erläutert wurden. Darüber hinaus bot sich die Gelegenheit, die Sakristei der Pfarrkirche zu besichtigen und weitere interessante Details über das Klosterleben kennenzulernen.
Im Anschluss kamen alle bei Kaffee und Kuchen zusammen. Die entspannte Atmosphäre bot Raum für persönliche Gespräche und Begegnungen abseits des Arbeitsalltags. Eine kurze Andacht in der Hauskapelle, gestaltet von Pater Meinolf von Spee, bildete den besinnlichen Abschluss des offiziellen Programms.
Damit war der Tag jedoch noch nicht zu Ende. Es folgte die Einlösung eines Gutscheins für die beiden inzwischen in den Ruhestand verabschiedeten Kollegen J. Z. und F. B. „ein Lagerfeuerabend mit Stockbrot im Klostergarten“. Bei bestem Wetter wurde es rund um die Feuerstelle gemütlich. Neben dem selbst zubereiteten Stockbrot sorgten mitgebrachte Würstchen, frisch gebackenes Brot, hausgemachte Dips und verschiedene Getränke für das leibliche Wohl.
In geselliger Runde klang der Tag stimmungsvoll aus. Wer den Blick zum Himmel richtete, konnte sogar Sterne und Fledermäuse beobachten. Die gelungene Mischung aus Geschichte, Gemeinschaft, Austausch und Natur machte diesen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis, an das sich alle Beteiligten gerne erinnern. Der Wunsch nach einer Wiederholung wurde mehrfach geäußert.
Text: Inge Roidl/RefÖA
Fotos: Inge Roidl
