Jeder Obstbaum hat einen eigenen Paten

25.04.2017

Am 25. März wurden Apfel- und Pflaumenbäume auf der Streuobstwiese des Klosters gepflanzt. Eine alte Kulturlandschaft wird so erhalten.
„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, so würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Diese Aussage Martin Luthers stellte Forstbetriebsleiter Thomas Verron voran, als er stellvertretend für die Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Burglengenfeld, die Patenschaft für einen Apfelbaum übernahm. Mit dieser Aktion auf der Streuobstwiese nahe der Eggenbergkirche soll eine alte Kulturlandschaft erhalten und die Artenvielfalt geschützt werden, erläuterte die Leiterin der Umweltstation des Klosters, Gloria Reithmaier.
Obstbaumpfleger Anton Hollweck, der auch weiter die Streuobstwiese des Kloster ehrenamtlich betreut, stellte bei einem Rundgang die einzelnen Apfel- oder Pflaumensorten vor. Zuvor aber hieß es bei herrlichem Frühlingswetter fleißig zu arbeiten. Viele der Baumpaten pflanzten unter Anleitung von Robert Reiner die Obstbäume, stabilisierten sie fachgerecht mit Pflöcken und schützten sie mit einem Verbisszaun. Denn zweimal jährlich wird die Streuobstwiese durch eine Schafherde beweidet.

So zitierte Bürgermeister Markus Dollacker: „Äpfel glätten deine Stirn, bringen Phosphor ins Gehirn. Äpfel geben Kraft und Mut, und erneuern dir dein Blut. Und von Most, sofern du durstest, wirst du fröhlich, wirst du lustig“. Das Areal der Streuobstwiese, das die Salesianer vor 80 Jahren erworben haben und das nun wieder bepflanzt werde, passe ideal in den Naturpark Hirschwald, und in die Erlebnislandschaft der Umweltstation, so Gloria Reithmaier.

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