Logo Salesianer Don Boscos
Eine Einrichtung
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Lieder für den Frieden: Konzertbesucher spendeten für Ukraine

Veröffentlicht am: 21. März 2022

Am Freitagabend herrschte eine besondere Atmosphäre in der Pfarrkirche St. Jakobus in Ensdorf: Zusammen mit Pfarrer P. Slawomir Niemczewski hatten die Musiker Jürgen Zach, Sabrina Graßmann, Herbert Hauser und Stefanie Heelein (im Bild v.l.n.r.) zu einer Friedensandacht „Lieder für den Frieden“ geladen. Anhand der vielen Zuhörer konnte man ermessen, dass die Andacht den Nerv der Menschen getroffen hatte. Durch die Teilnahme am Konzert setzten sie ein Zeichen für den Frieden und halfen mit großzügigen Spenden am Ende auch den Notleidenden Menschen in der Ukraine.

Texte gingen sehr nah

Gespannt und andächtig lauschten die Zuhörer der Musik, den Klängen von Gitarre und Piano, von Saxophon und Jazz-Flügelhorn und den Stimmen von Jürgen Zach und Stefanie Heelein in der beeindruckenden Akustik der Pfarrkirche. Viele Lieder berührten durch ihre besonderen Texte und die Melodien.

Ganz still war es in der Pfarrkirche, als die „Fabel von der Schneeflocke“ vorgetragen wurde. Jede Stimme für den Frieden, käme sie auch noch so unbedeutend und klein vor, ist von großer Wichtigkeit. Das Programm bestand aus Stings „Fragile“, „Amazing Grace“, Klaus Hofmanns „Die Antwort der Blumen“ und John Lennons „Imagine“. Ergänzend waren Klassiker aus dem Bereich des Neuen Geistlichen Liedes zu hören, vermittelten sie doch das Wichtigste in der jetzigen Zeit: Frieden.

Gänsehautmomente und große Spendenbereitschaft

Zwischen den Liedern wurden Texte zum Nachdenken und zum Innehalten vorgetragen. Gespannt hörten die Anwesenden den Lesern zu, nahmen die Texte auf und spürten den Hintergrund. Sie betonten die Solidarität mit den schuldlosen Opfern, den Wunsch nach Frieden sowie die Hoffnung in diesen schweren Zeiten, die der Glaube an Gott vermitteln kann. Ein Gänsehautmoment war sicherlich, als Jürgen Zach auf Oberpfälzisch seine Version der Friedenshymne „Imagine“ interpretierte . Musiker und Leser schafften es an diesem Abend, die Menschen zu berühren und zusammenzubringen.

Pfarrer P. Slawomir Niemczewski betete am Ende des Konzertes das Segensgebet, unterlegt mit der Hintergrundmusik von „Pace e bene“, der Kanon wurde anschließend von allen Anwesenden gemeinsam gesungen, auch von den Flüchtlingen, die im Kloster untergekommen sind. Ein weiterer Gänsehautmoment.

Die Spendenbereitschaft der Zuhörer brachte am Ende 1.000 Euro für die Kriegsopfer aus der Ukraine. 

 

Text und Foto: Kloster Ensdorf