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Die eigenen Stärken finden: FSJ im Kloster Ensdorf

Veröffentlicht am: 06. Dezember 2021

Gäste an der Rezeption empfangen, Kinder und Jugendliche bei Tagen der Orientierung betreuen oder den Hausmeister unterstützen: Junge Menschen, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kloster Ensdorf entscheiden, haben abwechslungsreiche Aufgaben. Elias Beer und Jonas Richter finden das gut so. Die beiden sind seit September als Freiwillige im Einsatz. 

Rezeptionsdienst und Haustechnik

„Ich wusste nicht so genau, was ich nach dem Abitur machen will. Deswegen habe ich mich im Internet nach einer Stelle für ein FSJ umgesehen“, erzählt Elias Beer. Das Kloster Ensdorf kannte er schon von Ministrantentagen im Bildungshaus. Jetzt steht der 18-Jährige dort selbst hinter der Rezeption, richtet die Kursräume her oder kümmert sich zusammen mit Hausmeister Franz Bleicher um die Haustechnik. „Die Aufgaben im technischen Bereich gefallen mir besonders“, sagt er. Was er außerdem toll findet, ist die Gemeinschaft im Kloster: „Jeder hilft jedem.“ Und die Seminarwochen, die die Freiwilligen aller Don Bosco Einrichtungen in Deutschland gemeinsam verbringen.

Erfahrungen im sozialen Arbeitsfeld

Ähnlich geht es auch seinem FSJ-Kollegen Jonas Richter. „Wir teilen uns die Aufgaben, machen einiges auch zusammen“, erklärt er. Für den 17-Jährigen liegt der persönliche Schwerpunkt aber eher in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: „Ich überlege, Fachabitur im sozialen Bereich zu machen. Und das FSJ im Kloster Ensdorf bietet mir eine gute Gelegenheit diesen Bereich praktisch kennenzulernen.“ Jonas kommt aus der Gemeinde Kümmersbruck und kannte das Kloster bereits durch die dortige Jugendarbeit. „Es ist schon faszinierend mitzuerleben, was man Kindern in nur drei Tagen bei den TdOs an Impulsen mitgeben kann“, erzählt er. Wegen der aktuellen Corona-Situation finden leider nur wenige Klassenfahrten statt. Um trotzdem Erfahrungen in einem sozialen Arbeitsfeld sammeln zu können, hilft Jonas deshalb auch im Jugendtreff in Kümmersbruck. 

„Es macht Spaß hier zu arbeiten“, resümiert er die ersten Monate. Und Elias ergänzt: „Man trifft viele neue Leute und lernt auch viel über seine eigenen Stärken. Ich kann es wirklich jedem empfehlen so ein Freiwilligenjahr zu machen.“

Text und Foto: Claudia Klinger