Kloster Ensdorf
 

 

Umweltstation: Projekte

Biotope

Zeitraum: 1997/98

Inhalte:

Erstellung des Feuchtbiotops und des Heckenlehrpfades zur Vernetzung örtlicher und regionaler (Ziel-)Gruppen, Grundstock für ein „Naturlehrgebiet“ der UWS und das Kooperationsprojekt „Natur- und Umweltbildung im Vilstal“.

Handwerkliche Planung und Ausführung des Feuchtbiotops in Kooperation mit einer Klasse von Landschaftsgärtnern im Zentrum für berufliche Förderung und Ausbildung Ettmannsdorf.

Der Heckenlehrpfad wurde mit Hilfe einer Maßnahme des Landwirtschaftsamtes freigeschnitten und mußte nur noch beschildert, ausgestaltet und in der Folgezeit gepflegt werden.

Effekte:

Naturschutz, Aufwertung des Naherholungsgebiets, Grundlage für Bildungsarbeit, Einbindung vieler örtlicher Gruppen.

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Creazione unisono

Zeitraum: 1998

Inhalte:

... ist ein neuer Weg in der Umweltbildung

Mit Musik das Thema „Mensch und Umwelt“ ansprechen, über die Musik mit Menschen in Dialog treten, mit Klängen Raum schaffen zum Stillhalten und für Begeisterung, mit Texten zum Nachdenken anregen und Impulse geben – das will „Creazione unisono“.
(frei übersetzt: Im Einklang mit der Schöpfung)

Die Umweltstationen im Kloster Ensdorf und am Zentrum für Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern starteten 1998 dieses Projekt mit der Mitmachaktion „Hör mal“ an allen bayerischen Schulen.

Effekte:

Interessierte junge Musiker und Musikgruppen, die nach Programmen, weiteren Aktionen und Perspektiven für ihre Musik fragten, waren der Anlass in der Umweltstation Kloster Ensdorf die Umwelt-Musik-Werkstatt aufzubauen (s.u.)

Dokumentation:

Umwelt-Lieder-Buch (mit CD)

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Dorfökologische Spurensuche

Zeitraum: 1996/97

Inhalte:

  • Bestandaufnahme der ökologischen Gegebenheiten im Dorf (Positiv- und Negativliste)
  • Dorfrallye für Kinder- und Jugendgruppen
  • Routenplan für Erwachsene und Familien


Effekte:

  • Sensibilisierung für dorfökologische (Un)Möglichkeiten
  • Stärkung des dörflichen Selbstbewußtseins
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die eigenen Verhältnisse der Besucher


Dokumentation:

  • Dorf-ÖkorallyeKartenset
  • „Dorfökologische Spurensuche“

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Naturerleben vom Wasser aus

Zeitraum: 1998

Inhalte:


  • Perspektivenwechsel in der Betrachtungsweise eines Gewässers (renaturierte Vils und Auswirkungen der Rückbau-Maßnahme)
  • Freizeitspass für verschiedenste Zielgruppen
  • Neue Möglichkeit für Lehrerfortbildungen, Jugendgruppen
  • Pflegeprojekte mit den örtlichen Kinder- und Jugendgruppen, 
  • Anlegesteg an der Vils


Effekte:

Pavillon des BN und Feuchtbiotop der UWS aufgewertet als iIdealer Stützpunkt, Anlegestelle und Landeplatzfür die Bootstouren auf der Vils.
Gleichzeitig ca. 30 Personen ortsnah, TÜV-geprüft und sicher „aufs Wasser“ auch Naab, Regen, Schwarzach und Altmühl leicht zu erwandern.
„Feuchte“ Natur und deren Empfindlichkeit auch für Zielgruppen erschliessen, die damit normalerweise nichts „am Hut“ haben.


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Schaubienenstand

Zeitraum: 1998

Inhalte:

Kooperation mit dem örtlichen Imker-Verein, dem hauseigenen Klosterimker und interessierten Schulklassen.

Ziel war es, Hintergrundinformationen für Verbraucher und diverse gesellschaftliche Gruppen bereitzustellen, die den Weg vom „Blütenstaub zum Honig“ transparent macht. (Örtliche Fachleute waren in Planung und Aufbau eingebunden)

Der Lehrbienenstand liegt neben dem Feuchtbiotop der UWS und unweit des Vilstal-Radwanderweges, so dass er auch für „Laufkundschaft“ attraktiv ist. Der Vortragsraum ist bienensicher.

Die Besucher und Kursteilnehmer können aktiv an den Tätigkeiten des Imkers teilnehmen und so Einblick in seine Arbeit gewinnen.

Ensdorfer Klosterhonig ist ein über die Region hinaus beliebtes Nahrungsmittel und wird auch den Gästen des Bildungshauses serviert.

Seit 2003 ist der Schaubienenstand Mitglied im Biokreis und unterliegt dessen strengen Kontrollen.

Effekte:

Naturschutz, Lebensmittelproduktion u.a. für das Bildungshaus, Obstbaum- und Heckenanpflanzungen um das Bienenhaus wurden initiiert, Anschauungsobjekt

Dokumentation:

  • Honigtau-, Sommer- und Blütenhonig
  • Bienenwachskerzen

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Streuobst und seine Verwertung

Zeitraum: 1999

Inhalte:

„Vom Baumpflanzen bis zum Saftpressen“:

  • Know-how-Tranfer von der älteren auf die jüngere Generation (Angebot v.a. für Familien)
  • Einrichten einer Saftpresse: offen für alle, Mithelfen erforderlich (sozialer Aspekt, Wertschätzung regionaler Produkte)
  • Kooperation mit der Arbeitsverwaltung (ggf. in Jugendarbeitslosenprojekten) und der Staatsanwaltschaft (Ableistung von Arbeitsauflagen für Jugendliche)
  • Neuanlage einer Streuostfläche der Umweltstation (1,5 ha)
  • Wiederherstellung einer alten Streuobstwiese mit Jugendlichen
  • Kooperation mit Landwirtschaftsamt


Effekte:

  • Beitrag zum „Tag der Regionen“
  • Größere Akzeptanz der Umweltbildung im Vilstal
  • Eigener Obstsaft für das Bildungshaus
  • In Kooperation mit der Volksschule entstand eine Obstbaum-Allee.
  • Refinanzierungsmöglichkeit durch Verkauf von Apfelsaft


Dokumentation:

Saft

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„Kinderlachen statt Böller“ - Silvester

Zeitraum: 2002

Inhalte:

Oft ist mit dem Jahreswechsel ein außergewöhnliches kulinarisches Ereignis in einem größeren Freundes- oder Bekanntenkreis, die Teilnahme an einem „Ball“ oder ein Kurzurlaub verbunden.
V.a. bei Teenies beginnt der Jahreswechsel am Tag nach Weihnachten mit dem permanenten Abbrennen von Böllern, Krachern und Raketen.
Die Umweltstation möchte dieser „destruktiven Faszination“ etwas faszinierend Konstruktives entgegen setzen ...

Aus zirzensischen Elementen, Baukursen und Workshops sowie Ideen für eine nachhaltige musische Erziehung entstand eine Mischung aus erlebnis- und umweltpädagogischen Modulen.
 
Ein Zeichen gegen die kommerziellen Angebote von z.B. Fast-Food-Ketten, aber mit dem Prädikat: „besonders nachhaltig!“

(Silvesterball für die Eltern, für die Kinder das Indoor-Outdoor-Programm der UWS, Übernachtung im Bildungshaus mit Neujahrsbrunch)


Effekte:

Die Ergebnisse mündeten in das Angebot von nachhaltig gestalteten Kinder- und Jugendgeburtstagen oder Familienfeiern.
Es entstand ein Winter- und Schlechtwetterprogramm, das auch bei Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen Anwendung findet.

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„Natürlich gesund...“

Zeitraum: seit 2001

Inhalte:

Gesundheit aus der Natur und einem naturbestimmten Leben aufbereitet v.a. für Jugendliche:

Naturbelassene Kneippanlage mit Unterwasserfußfühlpfad

(Cool water fun park).
V.a. jungen Menschen sollen erfahren, dass „Wellness“ und körperliche Fitness auch auf natürlichen Wegen herzustellen ist.  Dazu wird Brunnenwasser mittels Photovoltaik in ein naturnahes Becken mit Unterwasserfußfühlpfad gepumpt, die Wirkung des Wassers kann als Armbad oder im Tretbecken erfahren werden. Danach versickert es wieder in den natürlichen Kreislauf.

Kräutergarten
Küchen-, Tee- und Heil(un)kräuter wachsen als Nutzpflanzen und werden von den Gästen der Bildungseinrichtungen, der Bevölkerung und der Klosterküche verwendet. Tauschbörsen und Führungen öffnen den Garten nicht nur für Spaziergänger.

Klanghaus
Nicht nur die Umweltverschmutzung durch Abgase, Abfälle und Gifte schlägt bei vielen Menschen auf die Gesundheit, sondern zunehmend auch der Faktor Lärm.
Im Erfahren von Ruhe, Naturklang und Eigenrhythmus kann jede/r auch zu ihrem/seinem (Lebens-) Rhythmus finden. Auszeit, Stopping und Ruhe in natürlicher Umgebung sind die Schlagworte.

Effekte:

Aktiv-Erholung in der Natur, Spass an der Gesundheit

Dokumentation:

  • Presseberichte
  • Fotos

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Kloster Ensdorf, Hauptstraße 9, 92266 Ensdorf
Tel: (09624) 9200-0, Fax: (09624) 9200-18, E-Mail: kloster.ensdorf@donbosco.de