Umweltstation Kloster Ensdorf

Die Umweltstation Kloster Ensdorf wurde 1996 vom Bayer. Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen anerkannt.
Das Kloster Ensdorf und die Umweltstation liegen ca. 15 km südlich von Amberg. Die Lage im Vilstal und im Oberpfälzer Jura bieten von Natur aus gute Voraussetzungen für ökologisch interessante Bildungsarbeit.

Durch die Einbindung in das Bildungshaus steht eine große und flexible Zahl an Kursräumen und Übernachtungsplätzen zur Verfügung. Für Freizeiten und sportliche Betätigungen bietet sich ein großes Areal an, das die Einrichtung umgibt, ebenso ein Mehrzweckraum und ein Spielsaal, der mit Billard, Tischtennis und Kicker ausgestattet ist. Beste Spielmöglichkeiten für draußen und drinnen.umwbild_logo_farb

Ein Feuchtbiotop, das in der Nähe angelegt wurde, bildet einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Gruppen zum Lebensraum Wasser.
Mit eigenen Kanus (Canadiern) lässt sich die Natur auf und an der Vils aus einer, für viele, unbekannten Perspektive erleben. Neben dem angrenzenden Wald gehören noch eine Streuobstwiese und ein Schaubienenstand zu den Außenanlagen, die in die Bildungsarbeit einbezogen werden.

Eine Besonderheit hält die Umwelt-Musik-Werkstatt bereit, nämlich Umweltbildung durch Musik: Workshops, Konzerte, Instrumentenbau- und Spielkurse und Klangerlebnisse.
Die Umweltstation Kloster Ensdorf bietet sich an für Schulklassen, die im Rahmen von Schullandheim-Aufenthalten, ein eigenes Programm gestalten oder auch das Angebot der Einrichtung wahrnehmen wollen, egal ob während der Woche oder am Wochenende. (Öko-Erlebnistage)

Aufgaben

Dem Ordensgründer der Salesianer, Don Giovanni Bosco, war es ein Anliegen, Jugendlichen und Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.
Die Suche nach Lebenssinn, die Bewältigung der gesellschaftlichen Zukunft, die Frage nach dem eigenen Leben und dem Leben in der Natur fordern zum Engagement heraus.
Der Bereich des Erfahrens von Leben muss v.a. für junge Menschen durch entsprechende Angebote in und außerhalb der Schule gefördert werden.
Streuobstwiesen, der Klostergarten und eine Tümpellandschaft an der Vils sind Biotope, die in den letzten Jahren geschaffen wurden. Zusammen mit dem heimischen Wald, den Trockenrasenflächen und den Feuchtwiesen an der Vils entstand daraus ein variantenreiches Naturlehrgebiet.