Kloster Ensdorf
 

 

Wissenswertes aus dem Kloster

Ferienprogramm - Kinder zimmerten, was das Zeug hielt - 12.08.2011 08:00

Lautes Hämmern hallt durch den von großen Bäumen beschatten Hof hinter dem Kloster. „Halt a mal den Nagel“ und „Wo ist denn wieder die Beißzange?“, dann wieder eifriges Hämmern. 19 Burschen und Mädchen, die jüngsten gerade mal sechs Jahre alt sind eifrig am Werkeln, bauen ein Westernfort aus Holz. So richtig fachmännische überlappt werden die Bretter, nachdem das Gerüst fachmännisch aufgestellt war, nach Plan abgemessen, zugeschnitten und zusammengenagelt, Praktikantin Pia Search von Stefan Hubers Team greift wenn nötig unterstützend ein. Werden Akkuschrauber und Kreissäge benötigt, „und da darf der Chef Stefan nur selber ran.“ Zwei Tage werkelten die Kids, dann hieß es „Dach drauf,“ und fertig war der sch#nste Abenteuerspielplatz. Vier Tage sind die Kids beieinander, erleben viel, essen auch gemeinsam zu Mittag. Spielen und tollen auf dem Freigelände ist neben dem Hüttenbau natürlich auch angesagt. Ein volles Programm also und nur wenn das Wetter nicht mitspielt geht es ins Haus der Begegnung – Musikinstrumente wie Kazoos werden dort gebastelt. Da kann man dann den Leiter der Umwelt-Musikwerkstatt Stefan Huber mahnen hören „… noch nicht ausprobieren, sonst geht die Folie wieder ab. Es muss erst trocknen.“ Ein Kazoos sei ein kleines Mebranophon, das zu den Ansingtrommeln gehöre, erläutert Praktikantin Pia Search, die beim viertägigen Ferienprogramm des Klosters Stefan Huber unterstützt. Durch Ansprechen oder Ansingen werde die Membran in Schwingung versetzt und damit der Ton der eigenen Stimme verändert. Und das probierten die Kids gleich aus, Stefan Huber begleitete sie auf der Autoharp, sang in sein Kazoo und über den Vorplatz beim Haus der Begegnung erschallte „Heut gibt’s a Rehragout“ und das Lied von der „Biene Maja.“ Oder sie bauten unter Hubers Anleitung Summbrummer. Die erklärt einer dar Bastler so: „Da brauchst a Wäscheklammer, Flügel und a Schnur. Und wennst as schleuderst und schwingst, dann summt’s und summt’s und summt’s.“  Bevor die Kinder jeden Tag wieder abgeholt werden gehört zum Abschluss das gemeinsame Spielen „… und natürlich auch das Wassertreten im Cool-Water-Fun-Park.“ (Hubert Söllner)



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Frage:
Kann man im Haus der Begegnung übernachten?




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