Kloster Ensdorf
 

 

Wissenswertes aus dem Kloster

17 Jugendliche aus 8 Ländern beim Internationalen Jugendworkcamp - 21.08.2010 20:00

Zum dritten Mal bereits fand in Kooperation mit den internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) in der zweiten Augusthälfte im Kloster in Ensdorf ein internationales Jugendworkcamp statt. Das Motto der ijgd ist: „gemeinsam leben, lernen, arbeiten“.
17 Jugendliche im Alter von 18 bis 26 Jahren aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Georgien, Großbritannien, Japan, Spanien und Süd-Korea nahmen daran teil. Zwei Gruppenleiterinnen und P. Harald Neuberger, Referent im HdB, sowie Hausmeister Franz Bleicher für die praktischen Dinge, sorgten sich um die jungen Leute.
Neben Biotop-, Grünflächen- und Waldpflege, Bau- und kleinere Renovierungsarbeiten im Bildungshaus gehörten die Pflege der Außenanlagen, z. B. die Überholung der naturbelassenen Kneippanlage zum Programm.
Ein „Bautrupp“ war dabei, für das Bienenhaus mit Schaubienenstand Rohrleitungen für
dieWasser- und Stromversorgung zu verlegen. „Ganz schön anstrengend“, meinte Zura aus Georgien. Verpflegen mussten sich die Jugendlichen selbst. Da stand natürlich internationale Küche der verschiedenen Länder auf dem Speiseplan – auch wenn manches für andere etwas gewöhnungsbedürftig
ist. Doch auch die Freizeit kommt nicht zu kurz: Schwimmen und Beachparty in Rieden, Kanufahrt von Theuern nach Ensdorf, Fahrradausflug nach Kallmünz – was für manche gar nicht so einfach war,
weil sie zum Teil erst das Radfahren lernen mussten. Eine Kloster- und Kirchenführung durch die von war nur ein kleiner Teil des „Kulturprogramms“. Stadtbesichtigungen von Amberg und Regensburg standen ebenso auf dem Programm. Dazu kommen selbst organisierte Freizeiten.
„Bei dem internationalen Workcamp haben die Jugendlichen die Gelegenheit, andere Kulturen, anderes Essen, andere Musik kennenzulernen, miteinander zu diskutieren – auch über Probleme der einzelnen Heimatländer und um Verständnis dafür zu werben“, betont HdB-Referent Neuberger. „Die
Salesianer Don Boscos bieten an, andere Nationen und Kulturen kennenzulernen. Und Einblick zu bekommen, wie man in einem Kloster lebt.“  Zudem will man den Gästen auch die Oberpfälzer Kultur nahe bringen. Dazu zählen auch der Besuch der Thanheimer Kirchweih, eine Brauereibesichtigung und der Bayerische Abend mit Bruder Georg Bayerl und seiner Quetschn und den Volkstänzen. „Das gehört in Bayern einfach dazu“, so P. Neuberger.

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Frage:
Kann man im Haus der Begegnung übernachten?




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