Kloster Ensdorf
 

 

Wissenswertes aus dem Kloster

Ordensjubilare feiern in Ensdorf - 16.08.2010 16:00

Das Hochfest der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel ist für die Salesianer Don Boscos immer ein ganz besonderer Tag. Denn dann legen sie ihr Ordensgelübde ab. Zum Professjubiläum vor 25, 40, 50, 60 und 70 Jahren waren Patres und Brüder aus der Deutschen Provinz nach Ensdorf gekommen. Zudem erneuerten drei Brüder ihre zeitliche Profess.
"Optimistisch und zukunftsorientiert, aber im Jetzt verankert, so kann man die jungen Menschen beschreiben, die für eine Umfrage interviewt wurden." Variiert treffe diese Aussage auch auf die Ordensjubilare zu: „Optimistisch und zukunftsorientiert ja, aber nicht im Jetzt verankert, sondern in Gott verankert und zum Einsatz für junge Menschen im Geist Don Boscos bereit“, betonte der Provinzial. Er dankte ihnen für ihre Entscheidung, den Weg der Berufung und Nachfolge im Geist Don Boscos weiter zu gehen.

Drei Mitbrüder aus Ensdorf konnten in diesem Jahr runde Jubiläen feiern.
Pater Rupert Neubauer feierte 1940 seine Profess in Ensdorf.  Nach Krieg und Kriegsgefangenschaft kehrte er imNovember 1949 in die Heimat zurück. 1950 begann er sein Studium der Philosophie und Theologie in Benediktbeuern, 1954 wurde er zum Priester geweiht und anschließend in Pfaffendorf eingesetzt. 1958 wurde erWirtschaftsleiter im Don-Bosco-Lehrlingsheim in Konstanz, 1963 mit der Pfarrgründung und dem Bau der Maria-Hilf-Kirche in Konstanz
betraut,wo er bis 1991 Stadtpfarrer war. 1976 wurde Pater Neubauer zum Bischöflichen Geistlichen Rat ernannt, 1991 wurde er als Spiritual an das Kneipp-Kurhaus St. Josef in Bad Wörishofen versetzt. ImJahr 2008 kehrte er in den Ruhestand nach Ensdorf zurück.

Bruder Karl Stürmer wurde 1923 in Aschaffenburg geboren. Er lernte Bäcker und Kaufmann, war von 1942 bis 1945 im Zweiten Weltkrieg an verschiedenen Fronten eingesetzt. Dann trat er in Würzburg bei den Salesianern Don Boscos ein und war 1949/50 Noviziat in Ensdorf. Acht Jahre war im Jugendhilfswerk Waldwinkel tätig,
anschließend 47 Jahre in Beromünster als Erzieher und „Autofahrer“. Seit Juli 2008 verbringt er seinen Lebensabend im Salesianerkloster in Ensdorf.

Bruder Eduard Moßburger wurde im Juni 1952 in Leutenbach, Landkreis Neumarkt, geboren. Von 1966 bis 1969 absolvierte er eine Lehre als Buchdrucker in der Ensdorf Klosterdruckerei, 1969/1970 Noviziat der Salesianer in Jünkerath/Eifel und 1980 die Meisterprüfung als Drucker. Eduard Moßburger arbeitet noch heute in Ensdorf bei Don Bosco Druck&Design.


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Frage:
Wie heisst der Ordensgründer der Salesianer?




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